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Himachal Pradesh  – Kontrastprogramm zwischen fruchtbaren Tälern und schroffen Bergspitzen

Beste Reisezeit | Himachal Pradesh in Kürze | Völker und Religionen | Nahrung | Tier- und Pflanzenwelt | Nationalparks und Naturreservate | Bergwelt und Trekking | Geschichte | Wirtschaft | Festtagskalender

Himachal Pradesh, inmitten des Himalaja weit im Norden Indiens gelegen, begeistert durch exotische Täler, duftende Obstgärten, verschneite Berggipfel und rauschende Bäche. Der überwiegende Teil dieses gebirgigen, indischen Bundesstaats ist dicht bewaldet und offenbart auf den ersten Blick, warum einige Regionen dieses Teils der Welt oft als „indische Schweiz“ bezeichnet werden. Die herrliche Natur lässt sich in zwei Nationalparks und 32 Schongebieten für Flora und Fauna erkunden und hält für Reisende mystisch anmutende Bergseen und geröllbestreute Hänge mit einsamen Berghütten als Kleinode landschaftlicher Vielfalt vor weißen Berggipfeln bereit. Auf einer Fläche von rund 56.000 km² – das ist ein klein wenig größer als das deutsche Bundesland Niedersachsen und fast eineinhalb Mal so groß wie die Schweiz – wurden in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts 31 Fürstentümer zusammengeschlossen, was vielleicht das breite Spektrum in der Kultur der heimischen Bergvölker und ihrer Sprachen erklärt. Vor allem aber ist es auch die friedliche Offenheit dieses indischen Bundeslandes, das 1959 der ins Exil getriebenen tibetischen Regierung Zuflucht bot und ihr und ihrem Dalai Lama bis heute in der Stadt Dharamsala Wohn- und Regierungssitz gewährt. Dies belebte natürlich auch buddhistische Traditionen im Land und bereicherte Sprache, Kultur und Architektur vor allem im landschaftlich eher kargen Distrikt Spiti. Hier in Spiti, aber auch in ein paar der angrenzenden Distrikte überraschen die bunten Gebetsfahnen und reich verzierten Tempel der Buddhisten wie auch die traditionell leuchtend orangerot gekleideten Mönche inmitten der kargen Berglandschaft immer wieder das Auge. Dennoch ist vor allem in den südlicheren Regionen des Bundeslandes der überwiegende Teil der Bevölkerung von Himachal Pradesh hinduistischen Glaubens und die holzgeschnitzten Tempel und reich geschmückten Schreine stehen denen der buddhistischen Glaubensbrüder in nichts nach, laden Pilger und Reisende ein, zu verweilen und die kunstvoll gestalteten Bauwerke zu bewundern. Ebenso sollte man die Paläste der ehemaligen Rajas (der Fürsten) in wilder Berglandschaft besuchen, die teilweise liebevoll restauriert wurden und die Geschichte des alten Indiens erzählen. Begegnen Sie mit uns den vielfältigen hinduistischen und buddhistischen Kulturen der heimischen Bergvölker und erkunden Sie die Bergwelt vom saftig-fruchtbaren Monsungebiet bis zu den trockenen Gesteinswüsten an der Grenze zu Tibet.

Beste Reisezeit

Für die Distrikte Kullu, Manali, Shimla, Palampur und Dharamsala: März bis September.
Für Spiti, Lahaul & Kinnaur: Von Juli bis Oktober.
Der Monsun beginnt Ende Juni. Im Juli und August verursachen die starken Regenfälle südlich von Spiti und Kinnaur Erosion und Landrutsche.
Die beste Zeit für Trekking ist von Mai bis Ende Oktober.

Himachal Pradesh in Kürze

Lage Im extremen Nordwesten Indiens, angrenzend an Tibet im Osten, die indischen Staaten Punjab im Südwesten, Haryana und Uttar Pradesh im Süden und Uttarakhand im Südosten sowie Ladakh/Jammu und Kaschmir in Norden und Nordwesten.
Fläche 55.673 km²
Bevölkerung 6.864.602/ 123 pro km² (2011)
Hauptstadt Shimla
Distrikte 12 Distrikte: Bilaspur, Chamba, Hamirpur, Kangra, Kinnaur, Kullu, Lahaul und Spiti, Mandi, Sirmaur, Shimla, Solan und Una.
Topographie Himachal Pradesh liegt im Himalaja auf einer Höhe von 350 m ü. NHN bis 6975 m Ü. NHN und steigt von Westen nach Osten sowie von Süden nach Norden kontinuierlich an. Der Bundesstaat beginnt am Rande der nordindischen Tiefebene und erstreckt sich über die Shivalikberge und die im Monsunbereich liegenden grünen Täler zwischen den ersten Hochgebirgsketten bis in Regionen, die geografisch zu Tibet gehören (Spiti, oberes Lahaul und oberes Kinnaur). Die Grenzgebiete im Norden sind von hohen Pässen dominiert, die von Mitte Oktober bis Mitte Juli schneebedeckt sind, Dauerschneegrenze ist bei 5000 m ü. NHN. Die Flüsse Chenab, Ravi, Bea, Sutlej und Yamuna durchqueren die Region und fließen dem Indus und dem Ganges zu.
Vegetation Von etwa 450 bis 900 m ü. NHN herrscht subtropische Vegetation mit Regenwäldern aus Feigenbäumen, Teak und Bambus. Anschließend, von 900 bis 1800 m ü. NHN ist das Klima gemäßigt und Tannen, Himalaja-Zeder, (Cedrus deodara), Eichen und Rhododendren bilden den Baumbestand. Von 1900 bis 2400 m ü. NHN schließlich wird es kühler, die Wälder dünnen aus und werden von Kastanien, Eichen, immer mehr Birken und wenigen Nadelhölzern gebildet. Die Höhe zwischen 2400 und 4800 m ü. NHN schließlich ist kalt und alpin, der Wald zieht sich zurück und die Vegetation wird niedriger, hier ist Wacholder weit verbreitet. Waldgrenze ist bei ca. 3300 m ü. NHN. Insgesamt sind ca. 60 % des Landes von ausgedehnten, intakten Wäldern bedeckt.
Tierwelt Ebenso breit wie die Flora ist auch die Fauna in Himachal Pradesh: hier leben über 30 verschiedene Säugetierarten, rund 200 Vogelarten, Reptilien, Amphibien und unzählige Insekten. Herausragend zu nennen sind sicher der Schneeleopard, der Dzu-The (der himalayische Braunbär Ursus arctos isabellinus), die Blauschafe und die Himalaya-Thars (eine Ziegenart). Ornithologen freuen sich über Sichtungen verschiedener Spechte und Finken, zum Himalaya-Glanzfasan (Lophophorus impejanus) und auch die Liebhaber exotischer Falter kommen voll auf ihre Kosten.
Klima Das Jahr wird in 3 Jahreszeiten eingeteilt: Sommer (warm): März bis Juni; Monsun (regenreich und warm): Juli bis September; Winter (kalt, vor allem nachts und früh morgens): Oktober bis Februar. Durch die extremen Höhenunterschiede verfügt der Bundesstaat über subtropische bis subarktische Klimazonen.
Temperaturen In den tieferen Regionen von -5 °C im Dezember bis 35 °C im Juni. Die mittleren Regionen weisen im Jahresverlauf Temperaturen zwischen 5 °C und 25 °C auf, in den Hochlagen dauerhaft kühler.
Niederschlag Von 500 bis 2500 mm, je nach Höhenlage und Distrikt, der meiste Teil des Niederschlags fällt in der Monsunzeit von Ende Juni bis Ende August.
Sprachen Landessprache ist Hindi, weit verbreitet außerdem Pahari (in verschiedenen Dialekten), Punjabi und Nepali. In Spiti, Kinnaur und Lahaul wird eine mit dem Tibetischen verwandte Sprache gesprochen, ein Dialekt des Ladakhi. Englisch als Fremdsprache ist recht weit verbreitet.
Ethnien Ca. 90 % Brahmins, Rajputs, Kannets, Rathis und Kolis. Daneben Gaddis (traditionelle Hirten, die im Winter von den alpinen Weiden in die tieferen Regionen migrieren), Kinnars, Gujjars (Büffel-Nomaden), Pangawals, Lahaulis und Tibeter.
Religionen Hindus (ca. 90 %) mit Brahmins, Rajputs, Kannets, Rathis und Kolis. In Spiti und Lahaul: Tibetischer Buddhismus. In Thanedar und Kotgarh auch Christentum, außerdem Sikhs.
Wirtschaft Die Wirtschaft fußt in der Hauptsache auf Tourismus und Apfelanbau. Kullu, Manali, Shimla, Palampur und Dharamshala gehören zu bekannteren Touristenorten. Außerdem gibt es zwei große Zementfabriken und viele Dienstleistungsbetriebe. Der größte Teil der Bevölkerung lebt von der Landwirtschaft, insbesondere vom Obstbau.
Anreise Flug nach Delhi in Indien. Von dort per Zug nach Chandigarh. Ab Chandigarh per Jeep nach Himachal Pradesh. Shimla ist ab Delhi mit Bus, Bahn und per Flug erreichbar.
Visa / Einreisebewilligung Für die Einreise nach Indien ist ein Visum nötig. Dazu kommt eine Einreisebewilligung für Spiti, diese Einreisebewilligung wird von uns organisiert. Bei Trekking in Nationalparks sind weitere Bewilligungen nötig, die wir gern organisieren.
Impfempfehlungen Wir empfehlen neben dem üblichen, allgemeinen Impfschutz: Impfungen gegen Hepatis A und B, Typhus, japanische Enzephalitis, Tollwut und Polio.

 

Völker und Religionen

Die Menschen in Himachal Pradesh sind zutiefst religiös. Weit verbreitet sind im Süden der Hinduismus mit noch intakter Kastengesellschaft und der authentische tibetische Buddhismus im dünn besiedelten Nordosten. Man trifft auf ein Gemisch ganz verschiedener Volksstämme und Gemeinschaften. Etwa 93 % der Bevölkerung insgesamt sind in der Landwirtschaft tätig.
Der größte Teil des Landes ist aber im Besitz der höheren, hinduistischen Kasten wie Rajputen, Brahmins und Mahajans. Es sind auch diese Kasten, die das wirtschaftliche und politische Leben des Staates dominieren. Etwa ein Viertel der Bevölkerung gehört den niedrigen Kasten an. Sie sind hauptsächlich Handwerker, die die Angehörigen der höheren Klassen ganz selbstverständlich, tief verwurzelt in ihrer hinduistischen Tradition, respektieren. Die Menschen verfügen über einen ausgeprägten Glauben an die Gesetze des Karmas - dass gute wie schlechte Taten die Lebensumstände formen und für die nächste Inkarnation verantwortlich sind. Die Kriminalitätsrate ist dementsprechend niedrig, deshalb werden zum Beispiel auch die Häuser kaum abgeschlossen. Brachland in und um die Dörfer gilt als gemeinschaftlicher Besitz (Shamlat). Viele Menschen in Himachal Pradesh, egal ob Hindus oder Buddhisten, sprechen der Natur übernatürliche Kräfte zu. Die Berge des Himalaja sind Götter; die Wälder, Bäche und Felsen sind von mystischen Energien belebt. Daneben verehren die Menschen auch lokale Götter und Schutzwesen, Feen und weitere übernatürliche Wesen. Tieropfer sind ein wichtiger Teil religiöser Riten und sind üblich bei Hochzeiten, Beerdigungen oder Erntedankfesten. Die Götter werden durch Tanz und Musik beschworen. Guru Padmasambhava, der den Buddhismus im 8. Jahrhundert in Tibet verbreitete, lebte einige Zeit unweit von Mandi, einem zentral gelegenen Distrikt Himachal Pradeshs. Hier existiert heute noch ein ihm gewidmeter Tempel. Lamas leiten Interessierte in Meditation und Manta-Rezitation an, geben spirituellen Rat, sagen bestimmte Ereignisse voraus und praktizieren tibetische Heilkunde. Vielfältig wie Herkunft und Tradition der Menschen ist natürlich auch die Welt der Sprachen. Landessprache ist Hindi, welches auch vom überwiegenden Teil der Bevölkerung gesprochen wird. Daneben existieren aber viele weitere dialektische Muttersprachen: innerhalb dieser weit verbreiteten sogenannten Pahari-Sprache gibt es stark unterschiedliche Ausprägungen des Sanskrit. In Spiti, Kinnaur und Lahaul wird eine mit dem Tibetischen verwandte Sprache gesprochen, ein Dialekt des Ladakhi. Kommunizieren kann man meist auch in Englisch.

Nahrung

Die verbreiteten Rezepte sind aus Punjab und Tibet beeinflusst. Neben dem Grundnahrungsmittel Reis gehören Hühnercurry, Linsengerichte und Gemüsegerichte mit Pickles zur täglichen Nahrung der Einheimischen. Weit verbreitet sind außerdem lokale Spezialitäten wie Pateer, Chouck, Bhagjery und Chutney. Beliebt sind zudem tibetische Gerichte wie Momos (Teigtaschen mit Fleisch oder Gemüse gefüllt), Chowmein (ein Nudelgericht) oder Thukpa (Nudelsuppe). Außerdem gibt es viele weitere lokale Spezialitäten. In Spiti ist geröstetes Gerstenmehl (Tsampa) das Grundnahrungsmittel. Auch als europäischer Reisender kann man in Himachal Pradesh sehr lecker essen können, die Auswahl bietet für jeden Geschmack das Richtige. Wichtig ist, kein ungeschältes oder ungekochtes Obst und Gemüse zu verzehren, denn hier verbreitete Bakterien sind für unseren Organismus fremd.

Tier- und Pflanzenwelt

Die Höhenunterschiede in Himachal Pradesh sind sehr ausgeprägt und die Topographie bringt eine große Vielfalt in der Vegetation und auch der Tierwelt hervor. Bis etwa 900 m ü. NHN herrscht subtropisches Klima und Regenwälder aus Teakholz, Feige und besonders Bambus bedecken das Land. In diesen Wäldern leben besonders viele verschiedene, bunt schillernde Vögel, vor allem Spechte und Finken sind verbreitet und man kann unzählige Arten entdecken. Ebenso bunte Farbtupfer bilden die vielen verschiedenen Schmetterlinge und Falter, die hier ihr Zuhause haben. Hier leben noch wenige große Säugetiere wie Elefanten, Nashörner und Leoparden – ihre Populationen sind inzwischen leider auf ausgewiesene Schutzgebiete begrenzt. Nur die Affen lärmen weit verbreitet durch die Baumwipfel. Auf den mittleren Höhen bis etwa 1800 m ü. NHN verändert sich der Wald, Laubbäume wie Eichen und Kastanien werden von Rhododendron, Zedern und Tannen durchsetzt so das Mischwald überwiegt. Hier lebt der himalayischer Braunbär, eine seltene Art deren Sichtung Tierfreunde begeistern wird. Je höher man kommt, desto dünner werden die Wälder, Birken ergänzen den Baumbestand und stehen immer häufiger allein in weiten Grasländern, die von alpinen Kräutern und Blumen durchzogen sind. Hier leben vor allem Ziegen und Schafe wie die Himalaya-Thars und die Blauschafe (Pseudois nayaur). Auf dieser Höhe trifft man auch auf den seltenen Himalaya-Glanzfasan und sehr selten auf den nahezu ausgestorbenen Schneeleoparden.

Nationalparks und Naturreservate

Die herrliche Natur Himachal Pradeshs kann man in zwei Nationalparks und in 32 Schongebieten für Flora und Fauna in ursprünglicher Schönheit erleben. Fast 70 % der Landfläche sind bewaldet, davon etwa 90 % als Schutzgebiet ausgewiesen. Hier leben gefährdete Tiere wie Schneeleoparden, Lämmergeier und die seltenen sibirischen Ibex-Steinböcke.

Pin-Valley-Nationalpark:
Das abgeschiedene Pin Valley, ein Seitental im ehemaligen Königreich Spiti, ist seit 1987 ein Nationalpark. Er umfasst mehrere Höhenzüge des Himalaja von 3700 m bis 6600 m. Oberhalb von 5000 m ist der Nationalpark ganzjährig mit Schnee bedeckt. In der kargen Vegetation sind Schneeleoparden, Wölfe, Steinböcke, Füchse, Wiesel, Murmeltiere und einige andere Tierarten zu Hause.

Great-Himalajan-Nationalpark:
Das Gebiet, dessen Zugang im Westen liegt, wird auf drei Seiten vom Himalaja umschlossen. Auf einer Fläche von 620 km² findet man schneebedeckte Gipfel, Gletscher, Flusstäler, Blumenwiesen und dichte Wälder, in denen Pinien, Zedern, Eichen sowie Bambus wachsen. Zur artenreichen Tierwelt zählen unter anderem Bergziegen, Schafe, Wölfe, Makaken, Leoparden, Braun- und Schwarzbären, Schneeleoparden und viele Vogelarten.

Bergwelt und Trekking

Wer im Urlaub trekken möchte ist in Himachal Pradesh sehr gut aufgehoben, aber auch Tageswanderungen oder etwas längere Spaziergänge mit komfortabler Basis sind hier wunderbar möglich und ermöglichen den Blick auf exotische Landschaften und spektakuläre Kulisse mit weißen Bergriesen. Aufgrund der Vielfältigkeit der Landschaft sind auch die Trekkingrouten ideal an persönliche Interessen und Möglichkeiten anzupassen.

Physische Herausforderung Bezeichnung und Gebiet des Treks Maximale Höhe Dauer Art der Unterbringung Hinweise/Beschreibung
Wandern
einfach bis mäßig Kinnaur Hikes & Treks 2750 -3600 Meter 2 – 8 Std. Berghütte oder komfortables Safari-Zelt Entdecken Sie die alpine Flora der Himalajas, Pinienwälder, Gletscher, Flüsse und abgelegene Dörfer und genießen Sie das fantastische Bergpanorama.
TREKKING bis auf 4800 Meter
einfach bis mäßig Spiti Yak-Trekking amongst Asia's highest villages 4500 Meter 2 - 3 Tage homestay Entdecken Sie das tibetische Erbe in hoch gelegenen Dörfern und die Welt der Yak-Hirten.
TREKKING bis auf 5600 Meter
mäßig Kinnaur to Spiti 4870 Meter 5 Tage Zelt Dieser Trek führt von den grünen, üppigen Tälern in Kinnaur bis in die unfruchtbare Wüste der Täler in Spiti, südlich von Ladakh. Treffen Sie entlang des Wegs auf Hirten und lassen Sie sich überraschen vom Wechsel der Klimazonen, von der Vielfältigkeit der Vegetation und der Kulturen.
anspruchsvoll Kibber to Tsomoriri Spiti, Himachal & Ladakh 5588 Meter 9 Tage Camp Besuchen Sie Klöster, abgelegene Dörfer und einsame Bergseen, genießen Sie Ladakh's spektakuläre Landschaft der Himalajas. Sie überqueren hochgelegene Pässe. Ideal von Mitte August bis Ende September.
BERGSTEIGEN oberhalb von 5600 Meter
mäßig Mt. Kanamo/ Spiti 5974 Meter 10 Tage Zelt Mt. Kanamo wird von den Einheimischen als „gutes Omen“ oder einfach als „weiße Dame“ bezeichnet und ist unter Bergsteigern als einer der einfacher zu besteigenden Gipfel bekannt. Die Nordseite wird vom Kanamo-Gletscher dominiert, die Südseite bildet eine Geröllhalde mit vereinzelt liegenden, größeren Felsbrocken. Auch der südliche Höhenrücken, der „Dombachen Kamm”, der den Kanamo mit dem Dombachen Gipfel verbindet, ist umgeben vom „Kibber Plateau“, das von wild lebenden Tieren wimmelt. Häufig sieht man Herden von bis zu 90 Blauschafen. Auch der Himalaya-Steinbock ist in dieser Region verbreitet und es gibt Sichtungen von tibetischen Wölfen und vom seltenen Schneeleoparden. Der Gipfel des Mount Kanamo bietet einen unvergleichlichen Blick über das tibetische Hochplateau und den wunderschönen Gipfel des Cho Cho Kang Nilda.

 

Geschichte

Seit frühester Zeit wurde die Region des heutigen Himachal Pradesh von Stämmen wie den Koilis, Halis, Dagis, Dasa und Kirats bewohnt. Sie lebten ein bäuerliches Leben und ein recht friedliches Miteinander. Im Jahre 1009 n. Chr. fiel dann der türkische Feldherr Mahmud von Ghazni in das Gebiet ein und plünderte die Tempel im Norden, viele historische Dokumente und Kunstgegenstände wurden zerstört und verschleppt. 1773 übernahmen die hinduistischen Rajputen die Herrschaft und Himachal Pradesh wurde die Gunst der königlichen Schirmherrschaft der Moguln zuteil. Der Angriff des Maharadscha Ranjit Singh beendete aber schon 1804 die Herrschaft der Rajputen. Die aus Nepal einwandernden Gurkhas eroberten die Gegend anschließend und richteten wieder große Zerstörung an. Anfang des 19. Jahrhunderts vergrößerte Britisch-Indien schließlich seinen Einfluss und annektierte nach dem Gurkha-Krieg von 1815 bis 1816 Teile des Distrikts Shimla. Der Distrikt Kangra wurde 1846 nach dem Anglo-Sikh-Krieg von Britisch-Indien annektiert. Nach Indiens Unabhängigkeit 1947 wurde das heutige Himachal dem Punjab (einer damaligen Provinz Britisch-Indiens) einverleibt, 1948 wurde ein Teil zum zentralregierten Staatsgebiet Indiens. In den Jahren bis 1966 kamen weitere Gebiete dazu. Das übrige Himachal bestand bis November 1966 aus Prinzenstaaten, die sich über sechs Berge erstreckten. Dann wurde es durch die Einverleibung von Bergstädten wie Shimla, Kangra, Kullu, Lahaul, Spiti erweitert. Himachal Pradesh mit der Hauptstadt Shimla wurde schließlich in 10 Distrikte eingeteilt und am 25. Januar 1971 der Republik Indien als 18. Bundesstaat einverleibt.

Wirtschaft

Himachal Pradesh ist eine der bestentwickelten Bergregionen Indiens. So wurde beispielsweise viel in den Aufbau eines Straßennetzes investiert und auch das Elektrizitätsnetz ist nahezu flächendeckend ausgebaut. Der Bundesstaat verfügt über ein funktionierendes Bildungssystem, was die Zukunft sichert. Die Erträge der Landwirtschaft decken nahezu den gesamten Eigenbedarf. Die Gärten Himachal Pradeshs sind über die Landesgrenzen hinaus bekannt und der Waldbestand wurde in den letzten Jahren vor allem auf Bestreben der Bevölkerung unter Schutz gestellt und weiter vergrößert. Die Region ist ein Vorbild für alle anderen indischen Bergregionen.

Festtagskalender

Ganzjährig finden in den Distrikten diverse Festlichkeiten mit lokalem Charakter statt. Kulu zum Beispiel ist bekannt für sein im Frühjahr stattfindendes Dussehra-Fest. Dabei werden die Abbilder der Berggötter aus den Dörfern in Begleitung von Umzügen, Tanz und Musik in die Stadt gebracht - ein farbenprächtiges und fröhliches Fest das auch Besucher begeistert.

Page Tags Tags: Himachal Pradesh, Spiti, Kinnaur, Kullu, Reisen, Trekking, Spiti - Ladakh, Klöster, Tibetisches Kulturerbe