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Kalimpong Samthar Reisfelder
Khangchenjonga Blick von Teegarten Darjeeling
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Darjeeling & Kalimpong in Westbengalen – Tee, weiße Berge, Dampfloks und Orchideen

Beste Reisezeit | Darjeeling in Kürze | Völker und Religionen | Nahrung | Tier- und Pflanzenwelt | Nationalparks & Naturreservate | Bergwelt und Trekking | Geschichte | Wirtschaft | Festtagskalender

Neben der Stadt Darjeeling trägt auch der umliegende, gebirgige Distrikt im Norden des indischen Bundesstaates Westbengalen diesen Namen – und natürlich der inzwischen weltbekannte Tee. Darjeeling grenzt im Norden an den Distrikt Sikkim und dehnt sich im Süden bis zur Stadt Siliguri aus, Bevölkerung und Kultur stammen vorwiegend aus dem nahen Nepal. Zu den wichtigeren Städten des Distrikts Darjeeling zählen Darjeeling selbst, Kalimpong und Kurseong, die größte Stadt ist Shiliguri. Den Namen Darjeeling verbindet man sofort mit dem „Champagner“ unter den Teesorten. Der etwa 2000m hoch gelegene Ort, der ursprünglich zum Königreich Sikkim gehörte,  war einst die Sommerresidenz der britischen Kolonialherren, welche in den schwülheißen Sommermonaten ihren Verwaltungssitz von Kolkata (deutsch: Kalkutta) in die luftigen, kühlen Hügel im Norden Bengalens verlegten und die hier auch mit dem Teeanbau begannen.

Aus dieser Zeit stammt auch die 1880 gebaute Schmalspurbahn, die sich mit den gleichen, alten Dampflokomotiven und Waggons bis heute durch Wälder und Teegärten die sattgrünen Hügel hinaufquält. An der liebevoll „Toy Train“ genannten Bahn wurde seit der Zeit des britischen Empires praktisch nichts verändert, was sie zu einem nostalgischen Highlight für Eisenbahnfreunde aus aller Welt macht.

Von den Höhenzügen rund um Darjeeling hat man nicht nur eine wunderbare Aussicht auf die weitläufigen Teeplantagen, sondern auch auf einige Sieben- und Achttausender des Himalaya. Besonders vom nahegelegenen Tiger Hill genießt man eine fantastische Panoramasicht auf das Kangchendzönga-Massiv im Norden Sikkims bis hin zum Mount Everest, Lhotse und Makalu weiter westlich in Nepal.

Im malerisch an eine Bergflanke geschmiegten, 1250 Meter hoch gelegenen Ort Kalimpong werden in vielen kleinen Gärtnereien Orchideen, Kakteen und andere Zierpflanzen gezüchtet, zum Vertrieb in die angrenzenden Städte Nordindiens und zum Export. Das heute wie Darjeeling zum indischen Westbengalen gehörende Städtchen war bis Anfang des 19. Jahrhunderts Teil des Himalaya-Königreichs Bhutan. An diese Zeit erinnert noch das bhutanesische Kloster Thongsa Gompa, welches aber seit dem politischen Gurkha Aufstand in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts leider nicht im Originalzustand erhalten ist.

Etwas weiter östlich von Kalimpong befindet sich eine Region namens Dooars, die einst mit ihren Pässen das Tor (engl. door) zu Bhutan bildete. Neben vielen im Flachland angelegten Teegärten gibt es hier in einigen Naturreservaten die ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt der Himalaja-Vorberge zu bestaunen, zu der neben paradiesischer Vogelvielfalt auch die inzwischen seltenen Leoparden, Nashörner und Elefanten zählen. Die Dooars sind außerdem berühmt für die reiche Kultur, Handwerkskunst und die bunten Märkte ihrer eingeborenen Stammesbewohner.

Der Distrikt Darjeeling eignet sich für einen Trekkingurlaub auch für Teilnehmer, die sich den körperlichen Herausforderungen der ganz großen Höhe nicht unbedacht stellen mögen; die Routen liegen zwischen 2000 und 3600 m und für alle Übernachtungen gibt es feste Unterkünfte. Für ein besonders genussvolles Eintauchen in die Welt des Tees und der Bergwelt der Himalayas sollten Sie ebenfalls die Brücke nach Darjeeling wählen, denn von einer äußerst komfortablen Unterkunft aus bieten sich hier vielfältige Möglichkeiten für Tagesausflüge.

Beste Reisezeit für Darjeeling, Kalimpong & Dooars

Darjeeling kann man aufgrund angenehmer Tagestemperaturen zwischen 8 °C und 19 °C fast ganzjährig bereisen, insbesondere für Trekking ist das Klima ideal – nur von Mai bis September erhält die Gegend mit dem Sommermonsun sehr viel Niederschlag. Im Frühling, etwa von März bis Mai, ist es ein ganz wunderbares Erlebnis, die Teeernte Darjeelings zu beobachten, die vielfarbige Blumenpracht des Himalaya und die herrliche Orchideenblüte zu entdecken. Auch das Erblühen der dichten Rhododendron- und Magnolienwälder mit ihren  schweren, üppig-süßen Gerüchen ist jetzt ein ganz besonders empfehlenswertes Ereignis. Die klare Luft nach dem Monsun sorgt von Oktober bis Dezember für eine exzellente Fernsicht auf die weißen Gipfel der Berge und ist damit ebenfalls eine hervorragende Reisezeit für Trekkingurlauber - auch wenn man die Ausrüstung natürlich an die entsprechend kühleren Temperaturen anpassen muss. Insbesondere gilt dies für die Wintermonate Januar und Februar, die dank der unberührten Schneedecke schon ab ca. 3000 m ü. NHN aber auch ihren ganz eigenen Zauber haben.

Darjeeling in Kürze

Lage Darjeeling ist der nordwestlichste Distrikt des indischen Bundesstaats Westbengalen und liegt im Osten Gesamtindiens in den Vorbergen des südlichen Himalaya.
Fläche 3149 km²
Bevölkerung 1,6 Millionen/ 510 Einwohner pro km² (2001)
Hauptstadt Darjeeling
Distrikte Die drei größten Städte des Distrikts Darjeeling sind Shiliguri, Kalimpong und Kurseong.
Topografie Der Distrikt Darjeeling liegt relativ hoch im Vorgebirge des Himalaya auf einer mittleren Höhe von 1000-3000 m ü. NHN.
Vegetation Mehr als 4000 verschiedene Pflanzenarten darunter 450 Orchideenarten, 300 Farnarten und über 40 Rhododendronarten, Bergwälder aus Kiefern, Eichen, Kastanien u. a., ausgedehnte Teeplantagen.
Tierwelt Elefanten, Nashörner, Leoparden, rote Pandas, Flughörnchen, Schwarzbären, Affen, Ziegen u. v. m., ursprüngliche Tierwelt heute ausschließlich in den Schutzgebieten.
Klima In Darjeeling herrscht subtropisches, kontinentales Monsunklima mit nur mäßigen Temperaturschwankungen und mäßig hoher Luftfeuchtigkeit.
Temperaturen Ganzjährig Tagestemperaturen zwischen 8 °C und 18 °C, nachts von 2 °C bis 15 °C. Je nach Höhenlage entsprechend niedriger.
Niederschlag Niederschlagsmenge im Jahresdurchschnitt < 3000 mm, Spitzenwerte in der Monsunzeit von Mai bis September.
Sprachen Amtssprache ist bengalisch, Handelssprache Englisch. Weitere Sprachen sind Hindi, Gorkha, Nepali und tibetisch.
Ethnien Gorkha, Bengalen, Bothia, Lepcha
Religionen Hinduismus (ca. 70 %), Islam (ca. 20 %), Buddhismus (ca. 10 %), ursprüngliche schamanistische Religionsformen je unter 1 %.
Wirtschaft Anbau und Handel mit Tee und anderen Land- und forstwirtschaftlichen Produkten, Tourismus.
Anreise Flug ab Delhi oder Kolkata nach Bagdogra bei Siliguri, anschließend im Fahrzeug oder Zug nach Darjeeling; oder Zugsfahrt ab Delhi oder Kolkata nach New Jalpaiguri bei Siliguri, anschließend im Fahrzeug oder Zug nach Darjeeling.
Visa / Einreisebewilligung Die Einreise für Touristen erfordert einen gültigen Reisepass und Visum. Zur Einreise in den Distrikt Darjeeling benötigt man keine zusätzliche Bewilligung. Es rät sich aber immer ein paar Passfotos und Kopien vom Pass und Visum am Körper mitzutragen. Manchmal werden solche Unterlagen von den Hotels aufgrund von erlassenen Behördenregeln von Ihren ausländischen Gästen benötigt.
Impfungen Hepatitis, Typhus, Tollwut, japanische Enzephalitis, Malariaprophylaxe.

 

Völker und Religionen

Die ethnische Zusammensetzung in Darjeeling ist vielfältig: Hier siedeln Bengalen und aus dem heutigen Nepal stammende Gorkha zusammen mit einigen indigenen Ureinwohner-Stämmen wie den Bothia und den Lepcha. Auch wenn die Bothia und die Lepcha zu den ersten Siedlern in der Region des heutigen Darjeeling zählen, so stellt die Bevölkerungsmehrheit doch inzwischen das Volk der Gorkha, welche erst vor weniger als 200 Jahren von den Briten zunächst als Soldaten und später auch für die Unterstützung des Teeanbaus hierher umgesiedelt wurden. Entsprechend ist auch die Verbreitung der Glaubensrichtungen: ein großer Teil der Bevölkerung praktiziert den Hinduismus (Bengalen und Gorkha), insbesondere unter den Bengalen gibt es außerdem einige Moslems, während die indigenen Völker der Bothia und der Lepcha traditionell Buddhisten sind, deren religiöse Praktiken teils von den frühen Naturreligionen des Schamanismus beeinflusst werden. Nicht immer ist das Zusammenleben der Völker in Darjeeling einfach, denn seit Jahren streben die Gorkha nach einem autonomen Staatsgebiet „Gorkhaland“ und berufen sich auf die tatsächlich rechtlich nicht  unumstrittene Annexion des Gebiets durch die junge Republik Indien. Gab es in der Vergangenheit durchaus gewalttätiger Ausschreitungen in diesem Zusammenhang, finden die Bestrebungen heute auf politischer Ebene statt.

Nahrung

In Darjeeling ist vegetarische Ernährung recht weit verbreitet, was sich unter anderem auf die Glaubenssätze des Hinduismus zurückführen lässt. Allerdings gibt es – insbesondere in der Restaurantszene – auch starke tibetische/chinesische Einflüsse, und die „Momos“, mit Fleisch gefüllte Teigtaschen, gehören durchaus zu den traditionellen Gerichten in der Region. Ansonsten ist Reis die am weitesten verbreitete Beilage oder wird in der Zubereitung als klassisches Curry zur Hauptmahlzeit gemacht. Auch „Dhal“, der Eintopf aus Linsen und/oder anderen Hülsenfrüchten wird von der Bevölkerung gern und oft gegessen. Während eines Urlaub in Darjeeling sollten Sie auf jeden Fall beachten, kein ungekochtes und/oder ungeschältes Obst und Gemüse zu essen, denn der europäische Magen-Darm-Trakt ist die hier verbreiteten Bakterien nicht gewöhnt. Auch eine kurze Nachfrage bzw. ein Hinweis auf den gewünschten Schärfegrad des Essens ist nicht verkehrt, obwohl die Zubereitungsformen hier auch von Europäern als durchaus schmackhaft empfunden werden.

Tier- und Pflanzenwelt

Die Bergwelt Darjeelings liegt in einer gemäßigten Zone des subtropischen Kontinentalklimas, deren Tier- und Pflanzenwelt wunderschön und artenreich ist. Mischwald aus Rhododendron, Kiefern, Magnolien, Kastanien und Eichen, immer mit dichtem Unterholz aus Bambus und Farnen, überzieht die Berghänge und erzeugt zur Blütezeit im Frühjahr ein wunderschönes Farbenspiel, gespickt mit der Schönheit der Orchideenblüten. Hier leben viele verschiedene Vögel, Insekten, Reptilien und natürlich Säugetiere wie Affen, Elefanten und sogar Nashörner und Leoparden. Auch der rote Panda und der Schwarzbär bevölkern den Urwald, sind aber– wie viele der größeren Säugetiere – heute hauptsächlich in entsprechenden Schutzgebieten anzutreffen. 

Nationalparks & Naturreservate

Das Bundesland Westbengalen schützt seine ursprüngliche Tier- und Pflanzenwelt in fünf Nationalparks mit einer Gesamtfläche von fast 2000 km². Insbesondere der Sunderban Nationalpark beherbergt in seinem einzigartigen Lebensraum aus Mangrovenwald im Flussdelta viele der äußerst seltenen großen Jäger wie den Königstiger, den bengalischen Tiger Panthera tigris tigris , Fischkatzen Prionailurus viverrinus und Leoparden Panthera pardus fusca. Aber auch der Neora Valley Nationalpark ist Heimat vieler dieser Räuber und außerdem Vogelparadies und für Ornithologen ein sehr reizvolles Ziel um zum Beispiel den wunderschönen Satyrtragopan Tragopan satyra, den Rotkehl-Bartvogel oder den Darjeelingspecht Dendrocopos darjellensis zu beobachten.

Bergwelt und Trekking

Ein Darjeeling Urlaub bietet eine ganz besondere Bandbreite der Gestaltungsmöglichkeiten. Luxuriöse Erholungstage in Hotels erster Klasse und Tage des Genusses von frischem Tee (zum Beispiel mit Unterbringung in einem luxuriösen Tea Estate, lassen sich mit einfachen Wanderungen in die Umgebung ergänzen, um Natur und Kultur des Distrikts kennen zu lernen und hautnah zu erleben. Um in Landschaft und Leben vollständig einzutauchen bieten sich weitere, vielfältige Möglichkeiten wie zum Beispiel die Unterbringung im Homestay, und auch verschiedene längere Trekkingtouren sind erprobt.

Physische Herausforderung Bezeichnung und Gebiet des Treks Maximale Höhe Dauer Art der Unterbringung Hinweise/Beschreibung
Wandern
einfach bis mäßig Dorf- und Naturwanderungen im ländlichen Kalimpong. 1300–1800 Meter 1 – 6 Stunden Bungalow oder Homestay Einblicke in das Leben auf dem Lande und die Landwirtschaft, direkte Kontakte zu den Dorfbewohnern und wunderschöne Panoramen des Khangchendzonga-massiv.
TREKKING bis auf 3600m
Mäßig Neora Valley & Himalayan Villages 1650–3150 Meter 8 Tage Zelt, Homestay und Bungalow Eine faszinierende Kombination verschiedener Natur- und Kulturwanderungen, die Neora Valley, Rishi Valley, Git Valley und Samthar Valley verbinden. Die Reiseroute bietet wunderschöne Panoramen der schneebedeckten Berggipfel (Inklusiv des Kangchendzönga), subtropische bis alpine Pflanzenwelt, die einheimische Tierwelt mit über 200 verschiedenen Vogelarten und Kontakte zu verschiedensten Stammesvölkern (Nepali, Bhutia und Lepcha).
Einfach bis mäßig Sherpa Trekking 3400–3600 Meter 4 – 6 Tage Berghütten Wunderschöne Bergsichten auf den nepalesischen Teil der Himalajas und natürlich auch Mt. Khangchendzonga. Der Trek führt teilweise entlang der nepalesischen-indischen Grenze, teilweise auf befahrbaren Naturstraßen, meistens aber auf einfachen Pfaden. Erleben Sie alpine bis subtropische Pflanzenwelt und besuchen verschiedene Dörfer der hier siedenden Sherpa-Völker.

 

Geschichte

Die Lepchas sind der Volksstamm, der zu aller erst auf dem Gebiet des heutigen Darjeeling siedelte, auch wenn aufgrund der kulturellen Eigenheiten dieser Ureinwohner keine historischen Dokumente existieren. Recht frühzeitig wanderten auch aus Tibet stammende Bothia ein. Das Zusammenleben der Völker war friedlich und die Gründung des Königreichs Sikkim einte 1641 die Region. Da Sikkim handelsstrategisch den Zugang zu Tibet ermöglichte, wurde es in den Folgejahren aber immer wieder in Territorialkonflikte verwickelt. Die Briten brachten nach ihrer Landübernahme schließlich verschiedene aus Nepal stammende Ethnien in die Region, als Krieger und auch als Landarbeiter. Aus ihnen ging das heutige Volk der Gorkha hervor. Etwa zur Mitte des 19. Jahrhunderts hin entdeckten dann die Angehörigen der britischen Ostindienkompanie das Gebiet als Erholungsort, denn das Klima hier war nicht so rau wie in höher gelegenen Gebieten, aber sehr viel kühler und mit geringerer Luftfeuchtigkeit belastet als Kalkutta. Die Briten waren es dann auch, die den ersten Tee hier anbauen ließen - den Tee, der die Region heute weltberühmt gemacht hat. Mit Ende der britischen Besatzung und Gründung der eigenständigen Republik Indien im Jahre 1947 wurde Darjeeling, das ja eigentlich zum Königreich Sikkim gehörte, rechtlich nicht unumstritten zum Distrikt des Bundesstaats Westbengalen erklärt. Bis heute ist diese Zugehörigkeit nicht von allen Seiten anerkannt; insbesondere das aus Nepal stammende Volk der Gorkha beharrt auf alleinigen Besitzansprüchen und der Gründung eines autonomen Gorkhalandes.

Wirtschaft

Die Wirtschaft in Darjeeling stützt sich, nicht überraschend, sehr stark auf den Anbau von Tee, aber auch die Zucht und der Export von Orchideen bringen der Region nicht zu verachtende Erträge. Außerdem ist der Tourismus ein bedeutender Wirtschaftsfaktor, begonnen vor Jahrhunderten mit den Erholungsurlauben von Angehörigen der britischen Besatzungsmacht und fortgesetzt von vor allem inländischen Touristen, die das vergleichsweise kühle Klima genießen und sich in der grünen Bergwelt erholen wollen. Aus dem Ausland kommen häufig Besucher, die von Darjeeling aus Trekkingtouren in die Umgebung unternehmen wollen – oder Teekenner, die den weltberühmten Darjeeling wurzeln sehen und seine Zubereitung von Experten erlernen wollen. Insgesamt ist die wirtschaftliche Lage Darjeelings allerdings aufgrund der hohen Bevölkerungszahlen sehr angespannt, denn politische Unruhen (in Form von Unabhängigkeitsbestrebungen der Gorkha) verhindern kontinuierliche Aufbauarbeit.

Festtagskalender

Da der Großteil der Bevölkerung von Darjeeling hinduistischen Glaubens ist, werden vorrangig die großen Feste dieser Religion gemäß des aktuellen Mondkalenders gefeiert. Es finden sich viele regionale Unterschiede in der Gewichtung der einzelnen Feiertage, da die hinduistischen Feste jeweils einer bestimmten Gottheit bzw. einem mit ihr in Zusammenhang stehenden Ereignis gewidmet sind. Je nachdem welcher Gott bzw. welche Göttin in einem Schrein besonders verehrt wird, wird sein/ihr Ehrentag von den dort lebenden Hindus mit besonders aufwändigen Zeremonien und Feierlichkeiten begangen. Die zurückgezogener lebenden Lepcha und Bothia praktizieren überwiegend den buddhistischen Glauben, so dass ggf. die Möglichkeit besteht in ihren Dörfern an entsprechenden feierlichen Zeremonien teilzunehmen.