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Ladakh, Indien –  im spektakulären Bergland nahe des Himmels

Beste Reisezeit für Ladakh | Ladakh in Kürze | Völker und Religionen | Nahrung | Tier- und Pflanzenwelt | Nationalparks und Naturreservate | Geschichte | Wirtschaft

Helen Kämpf verbrachte hier in Zusammenarbeit mit der Studentenorganisation SECMOL (Students Edcuational & Cutlural Movement of Ladakh) in den 90er Jahren ein knappes Jahr. Interessierten Gästen integrieren wir spannende Begegnungen mit dieser erfolgreichen Studentenorganisationen wie auch Besichtigungen von Projekten wie z.B. das Pionierprojekt "Ice Stupas" zur Sicherung der Bewässerung. Wenn Sie Ladakh "hinter den Kulissen" kennenlernen möchten so offerieren wir Ihnen Reiseprogramme mit Homestays & Farmstays wo Sie als Haus-Gast tiefe Einblicke in Land & Leute erhalten.

Umgeben von den mächtigsten Gebirgszügen der Welt, im nördlichsten und eher schwer zugänglichen indischen Bundesstaat Jammu und Kaschmir liegt die Region Ladakh, die zu den höchstgelegenen bewohnten Gebiete der Erde zählt.

Die dünn besiedelten, kargen Täler befinden sich auf einer durchschnittlichen Höhe von 3500 m ü. NHN und sind überwiegend sehr trocken, da die Höhenzüge des Himalaya den Monsun vorher abregnen lassen. Die Wasserläufe verschiedener, von Gletschern gespeister Flüsse wie Indu, Zanskar, Nubra, Shyok und Suru stellen jedoch eine ausreichende Wassermenge zur Verfügung, um in ihren Tälern Landwirtschaft zu betreiben. Wie Oasen wirken Ladakhs schmucke, von einem Mosaik grüner Felder umrahmte Bergdörfer in der weiten, spektakulären und kargen Gebirgswüste des Hochplateaus. Auf vielen Bergkuppen dieser einsamen und grandiosen Landschaft stehen burgähnliche Klostersiedlungen, und himmelblaue Seen kontrastieren mit den weißen Gipfeln, weiten Ebenen, hohen Pässen und tiefen Schluchten.

Eine einzigartige, hoch zivilisierte Kultur hat sich hier entwickelt, die stark von den Lehren des tibetischen Buddhismus geprägt ist. Tatsächlich gilt die ladakhische Sprache als eine ältere Form des Tibetischen, was nur eine von vielen prägnanten Ähnlichkeiten zwischen den beiden Kulturen darstellt. Die tiefe Verwurzelung im tibetischen Buddhismus prägt den Geist der liebenswürdigen Ladakhi und drückt sich auch in der gelassenen Freundlichkeit und der engen Verbundenheit der Menschen mit der Natur aus. In Ladakh findet man im Gegensatz zum von Zerstörung gebeutelten Tibet viele jahrhundertealte, aber ausgesprochen gut erhaltene und rege belebte Klöster. Vor allem im Herbst und in den Wintermonaten finden farbenfrohe Klosterfeste statt, in den Klosterhöfen werden beeindruckende Maskentänze veranstaltet. Gern integrieren wir den Besuch bzw. die Teilnahme an einem solchen Fest in Ihr Kultur-Reiseprogramm um mit Ihnen eine besonders bunte Brücke nach Ladakh zu erbauen.

Für Reisende stellt das ladakhische Hochland in jedem Fall ein besonders beeindruckendes Ziel dar, die Möglichkeiten hier einen Urlaub zu gestalten sind sehr abwechslungsreich. Höhentauglichen Trekkingreisenden erschließt sich die faszinierende Bergwelt mit ihrer einzigartigen Flora und Fauna hautnah, vor allem die Vogelwelt ist erstaunlich vielfältig und reicht von Drossel-, Finken- und Rotschwanzarten über Hühner- und Rabenvögel sowie Rost- und Streifengänsen bis hin zu seltenen Schwarzhalskranichen. Die Artenvielfalt an Säugetieren ist klimabedingt etwas geringer, nichtsdestotrotz bietet vor allem der Hemis-Nationalpark eine Heimat für diverse Schaf- und Ziegenarten, Tibetantilopen, Argalis, eurasische Luchse, tibetische Wölfe und sogar den seltenen Schneeleoparden. Wer das Eintauchen in die Kultur und den Buddhismus in den Vordergrund seiner Reise rücken möchte, erhält bei einem aufgrund langjähriger Partnerschaft vertrauensvoll entspannten Aufenthalt in einer Gastfamilie den besten Einblick in den Alltag.

Beste Reisezeit für Ladakh

Ladakh kann man ganzjährig bereisen. Am wärmsten und sonnigsten ist es von Juni bis September, tagsüber herrschen Temperaturen von 20 °C bis 30 °C. Abends, im Schatten und auf den Höhen bleibt es jedoch kühl. Das Klima ist trocken und es ist nur vereinzelt mit Regenfällen zu rechnen, Ende September können dann erste Schneefälle einsetzen. Ab Ende Oktober bis Ende Mai ist die Anreise wegen der verschneiten Pässe teils nur per Flug möglich, nicht aber über Land. Im Winter können die Temperaturen je nach Höhenlage bis -40 °C, in der Hauptstadt Leh bis -30 °C fallen. Die gefühlte Temperatur liegt aber bei angemessener Kleidung wegen der extremen Trockenheit höher, und Schnee ist in den Tälern selten. Eine Reise nach Ladakh eignet sich im Winter der vielen Klosterfeste wegen, die dann fern touristischer Hektik stattfinden.

Ladakh in Kürze

Lage Im nördlichsten Teil Indiens im Gebiet des tibetischen Hochplateaus erstreckt sich Ladakh zwischen den Gebirgsketten des tibetischen Himlaja, dem Karakorum und dem oberen Tal des Indus-Flusses. Im Nordosten grenzt Ladakh an Tibet, im Nordwesten an Pakistan, im Westen an weitere Distrikte Kaschmirs und im Süden an die indischen Bundesstaaten HimachalPradesch und Punjab.
Fläche 86.904km²
Bevölkerung ca. 270.000/ ca. 3,1 pro km² (2001)
Hauptstadt Leh
Distrikte Ladakh ist die größte Region des indischen Bundesstaats Jammu und Kaschmir und besteht aus den beiden Distrikten Leh und Kargil.
Topografie Die sich von Nordwest nach Südost ersteckenden Gebirgsketten sind insgesamt zwischen 5000 und 7000 m hoch, die Hochtäler Ladakhs befinden sich auf durchschnittlich 3500 m ü. NHN. Einige der 4000 – 6000 m hohen Pässe sind befahrbar, der höchste unter ihnen ist der Khardong-Pass mit 5604 m. Der höchste Berg Ladakhs ist mit 6400 m der Kang Yaze.Aus den zahlreichen zerklüfteten Tälern strömen breite Flüsse der Hauptwasserader, dem Indus, zu. Dieser 3200 km lange Fluss entspringt in Tibet, unweit des heiligen Berges Kailash. Der Indus entwässert die gesamte Provinz und wird von einigen wenigen Brücken überspannt. Die Schneegrenze liegt bei ca. 5800 m ü. NHN, die Baumgrenze bei ca. 3500 m ü. NHN.
Vegetation Ladakh’s Pflanzenwelt ist trotz karger und alpiner Bedingungen wunderschön und vielfältig. Besonders entlang der Bäche und auf den Hochebenen findet man eine erstaunliche Anzahl verschiedener Blumen: Anemonen, Astern, Geranien, Disteln, Blaumohn undEdelweiß wachsen hier. Zu den verbreiteten Sträuchern gehören der Sanddorn, der Wachholder und die wilde Rose. Zahlreiche Gräser, Blumen und Pflanzen, darunter Heilpflanzen die in der tibetischen Naturheilkunde Verwendung finden, wachsen in Höhen bis 5000 m ü. NHN. Es gibt zwar in Ladakh kaum Bäume, dafür kommen sie dort, wo sie von der Bevölkerung eingeführt worden sind umso besser zur Geltung: Pappeln, Weiden-, Birken- und Aprikosenbäume zieren die Dörfer und in tieferen Tälern wachsen Apfel-, Maulbeer- und Baumnussbäume.
Tierwelt Trotz der extremen klimatischen Bedingungen ist Ladakh Lebensraum für eine große Anzahl von Säugetieren, darunter Yaks, Gämsen, Steinböcke, Wildziegen, Murmeltiere und Blauschafe (Pseudoisnayaur). Das Argali oder Riesenwildschaf (Ovisammon) ist die größte wildeSchafartund kommt in Ladakh ebenso vor wie die kleinste Schafart, das Ladakh Steppenschaf (Ovisorientalisvignei), auch Urial genannt. Außerdem leben z.B. im Hemis Nationalpark die Tibetantilope (Pantholopshodgsonii) und der Rothund (Cuonalpinus), im Changthangganze Rudel des Tibet-Wildesels (Equuskiang).Sehr selten sind Raubtiere wie der Schwarz- und der Braunbär (Urusarctos) und der scheue und vom Aussterben bedrohte Schneeleopard. Häufiger sieht man Wölfe und Füchse.Zu den interessanten Vogelarten Ladakh’s gehören das Tibetkönigshuhn (Tetraogallustibetanus), das Himalajakönigshuhn (Tetraogallushimalayensis) sowie diverse Rebhuhnarten. Außerdem der seltene Schwarzhalskranich (Grus nigricollis), Dohlen, Gänsegeier (Gypsfulvus), Raben und Bartgeier (Gypaetusbarbatus) mit ihrer spektakulären Flügelspannweite von 3 Metern!
Klima Ladakh liegt im Regenschatten des indischen Monsuns. Die Randgebirge halten die regenbildenden Luftströme ab und es entsteht ein ausgesprochen trockenes, wüstenhaftes Klima mit nur zwei Jahreszeiten, extremen Temperaturunterschieden und heftigen Winden. Kurze, trockene und warme Sommer werden abgelöst durch schneearme, lange und extrem kalte Winter mit Temperaturen bis unter - 30º C.
Temperaturen Die Temperaturschwankungen sind sehr groß. Im Sommer werden bis zu + 35°C Tagestemperatur erreicht, die Nachttemperaturen sinken jedoch stark ab. Lediglich im Juli und August tritt in den Tälern kein Nachtfrost auf. Im Winter kann die Temperatur in  den Siedlungsräumen bis auf – 35°C sinken, wobei sich die Kälte wegen der extremen Trockenheit nicht allzu kalt anfühlt.
Niederschlag In der Hauptstadt Leh ca. 15 cm pro Jahr, insgesamt keine 20 cm jährlich.
Sprachen Ladakhi, Tibetisch, Urdu, Balti, Zanskari und andere der tibetischen Sprachfamilie angehörende Dialekte; außerdem verbreitet sind Hindi und Englisch.
Ethnien Die Ladakhis sind eine Mischung aus zwei Völkern: den indoarischen Darden aus Gilgit (heute Pakistan) und den Tibetern; nicht wenige leben als Nomaden.
Religionen Leh: Ca. 80 % Buddhisten, ca. 15 % Muslime und ca. 3 % Hindus.
Zangskar: Ca. 95 % Buddhisten, ca. 5 % Muslime.
Wirtschaft Die Bevölkerung lebt nach wie vor zum größten Teil von der Landwirtschaft: angebaut werden Hülsenfrüchte, Gerste, Milchprodukte und Wintergemüse, die Viehhirten halten vor allem Yaks. Einen großen Stellenwert hat heute als Einnahmequelle auch der Tourismus.
Anreise Inlandflug ab Delhi nach Leh oder auf dem Landweg in Kombination mit unserem Reisemodul „Himachal Pradesh / Spiti“ oder „Kashmir“.
Visa / Einreisebewilligung Für die Einreise nach Indien sind ein gültiger Reisepass und ein Visum erforderlich. Wir kümmern uns um eventuell zusätzlich benötigte Bewilligungen zum Besuch bestimmter Regionen und um erforderliche Trekkingbewilligungen.
Impfungen Neben den Standard-Impfungen wird Impfschutz gegen Hepatitis, Typhus, Tollwut, Meningokokken Meningitis und japanische Enzephalitis empfohlen.

 

Völker und Religionen

Die heutigen Ladakhi stammen fast ausschließlich von zwei Volksstämmen ab: den Tibetern und den Darden, einem Volk aus dem heutigen Pakistan. Die Kulturen haben sich bereits vor langer Zeit vereint, Unterschiede finden sich fast nur noch in der Religionsausübung: etwa 84 % der Ladakhi in Zentral- und Ostladakh sind Buddhisten, während eine 15-prozentige Minderheit der Ladakhis vor allem in Westladakh dem Shia Islam angehört. Der muslimische Glaube hat in dieser Region eine lange, auch stammesgeschichtliche Tradition: die meisten heutigen Muslime stammen von den eingewanderten Darden ab. Daneben gibt es jeweils eine kleine Minderheit von Hindus und Christen. Der christliche Glaube wurde durch Missionare aus Sachsen im 19. Jahrhundert in Leh eingeführt, die gläubigen Hindus sind meist Einwanderer aus anderen Teilen Indiens. Unter den Buddhisten gehört die Mehrheit dem Mahajana Buddhismus an, aber es gibt auch Anhänger des Hinayana-Buddhismus. Alle in Tibet vorkommenden Schulen sind auch in Ladakh repräsentiert und enthalten Elemente der alten, tibetischen Bön Religion.

Nahrung

Die Ladakhis selber ernähren sich sehr einfach. Aufgrund der kargen Landschaft in der nicht allzu viel gedeiht, liegt ein Schwerpunkt auf der Verarbeitung von Hülsenfrüchten, die sich gut lagern lassen. So ist „Baba“, ein mit Mehl vermischter Erbsenbrei, ein ganz typisches Beispiel der einheimischen Küche. Auch „Thupka“, eine einfache Suppe aus Hülsenfrüchten, Zwiebeln und hausgemachter ‚Pasta‘  ist ein häufiges Gericht bei den Ladakhis. Im Sommer ist das Angebot an importiertem Obst und Gemüse eine vielfältige Bereicherung des Speiseplans; knapper wird es zum Ende des langen Winters, wenn die Pässe verschneit sind. In den größeren Orten gibt es heute, als eine Anpassung an die Wünsche der Touristen, eine große Zahl an Restaurants und Garküchen, die indische, chinesische und tibetische Küche anbieten. Unbedingt probieren sollte man den „Buttertee“, der aus Schwarztee, Butter und Salz in einem Holzzylinder gestampft wird. Ansonsten ist, wie überall in Indien, darauf zu achten, kein ungeschältes oder ungekochtes Gemüse und Obst zu verzehren.

Tier- und Pflanzenwelt

Die trockenen, kargen Böden in Ladakh stellen Mutter Natur vor eine Herausforderung, die sie bravourös gemeistert hat: die Vegetation ist zwar überwiegend niedrig und Bäume wachsen fast ausschließlich in der Nähe von Siedlungen, wo der Mensch sie gepflanzt hat, dafür ist die Vielfalt innerhalb der Buschvegetation und dem mit Kräutern und Blumen durchzogenen Grasland überaus beeindruckend. Jeder kleine Wasserlauf ist gesäumt von Blüten der Anemonen, Astern, Geranien, Blaumohn und Edelweiß, die genügsameren Disteln, Sanddorn, Rosenbüsche und vor allem Wacholder sind überall verbreitet. Bis in eine Höhe von 5000 m ü. NHN ziehen sich weite Graslandschaften und versorgen Herden von Yaks, wilden Eseln, Schafen und Ziegen, Argalis und sibirischen Steinböcken. Auch Heilkräuter wachsen hier in beeindruckender Vielzahl. Während eines Trekkings in Ladakh hat man große Chancen, an Herden wild lebender Blauschafe (Pseudoisnayaur) vorbeizukommen oder Gruppen des ebenso seltenen Riesen-Wildschafs (Ovisammon) zu begegnen. Ornithologen freuen sich über Sichtungen von Steinadler und Bartgeier und verschiedenen Rebhuhn-Arten, auch Tibetkönigshuhn oder Himalayakönigshuhn und der sehr seltene Schwarzhalskranich lassen sich beobachten. Andere seltene Tierarten wie der Schneeleopard oder der Braunbär (Ursus Arctos) haben Rückzugsräume in den Schutzgebieten Ladakhs gefunden, ihre Populationen sind allerdings klein.

Nationalparks und Naturreservate

Wichtigstes Schutzgebiet in der Region Ladakh ist sicherlich der Hemis Nationalpark mit einer beeindruckenden Gesamtgröße von rund 4100 km², welche sich auf einer Höhe zwischen 3300 und 6000 m ü. NHN erstrecken. Hier leben neben geschätzten 40 Schneeleoparden Panthera uncia vor allem Braunbären und Wölfe, die unter anderem Jagd machen auf die hier lebenden Blauschafe, Argalis Ovis ammon und die rund 300 Ladakh-Wildschafe Urials. Aber auch Rotfüchse und die niedlichen Langschwanzmurmeltiere Marmota caudata leben in diesem Nationalpark rund um den Stok Kangri und bereichern das Urlaubserlebnis Ladakh mit faszinierenden Tierbeobachtungen.

Geschichte

Ladakh war als eigenständiges, buddhistisches Königreich in der Vergangenheit einigen Angriffen der umliegenden Länder ausgesetzt, vor allem Tibet versuchte immer wieder das Land zu erobern. Durch einen Bund mit dem nordindischen Mogulreich konnte Ende des 17. Jahrhunderts die Selbstständigkeit bis ins 19. Jahrhundert hinein gesichert werden. Erst die Briten verleibten einen großen Teil Ladakhs schließlich ihren Kolonien ein, was auch zur Übernahme in die heutige indische Republik führte. Weitere Teile des damaligen Königreichs gehören heute zu Pakistan und der Volksrepublik China. 1995 wurde der „Ladakh Autonomous Hill Development Council“ (Autonomer Bergentwicklungsrat Ladakh, LAHDC) gegründet, als erster Schritt auf dem Weg zu wieder größerer Selbstbestimmung. Obschon die Region bereits mit umfassenden Vollmachten ausgestattet ist, gewinnt seit 2000 die Idee eines Unionterritoriums Ladakh weiter Auftrieb.

Wirtschaft

Neben Handel, internationalem Tourismus und dem Militär als Arbeitgeber spielen Landwirtschaft und Viehhaltung (meist Yaks, aber auch Kaschmirziegen) zur Sicherung des Lebensunterhalts nach wie vor die entscheidende Rolle. Terrassenfelder mit raffinierten Bewässerungssystemen ermöglichen den Anbau von Getreide und Gemüse trotz der geringen Niederschlagsmengen bis in Höhen von 4.500 m. In niederen und geschützten Lagen gedeihen während der kurzen Sommerzeit Aprikosen- und Walnussbäume. In Ladakh hat sich weder Bergbau noch verarbeitende Industrie durchsetzen können, dafür liegt das Gebiet einfach zu abgeschieden und unzugänglich.

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