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Garhwal und Kumaon in Uttarakhand –  beeindruckende Vielfalt hinduistischer Kultur

Beste Reisezeit für Uttarakhand | Uttarakhand in Kürze | Völker und Religionen | Nahrung | Tier- und Pflanzenwelt | Nationalparks und Naturreservate | Bergwelt und Trekking | Geschichte | Wirtschaft | Festtagskalender

Uttarakhand ist ein indisches Bundesland im gebirgigen Norden der Republik, das in die Verwaltungsdivisionen Garhwal und Kumaon aufgeteilt ist. Umrahmt von den Bundesländern Himachal Pradesh und Uttar Pradesh sowie den Nachbarländern Tibet und Nepal öffnen sich dem Besucher hier wunderschöne, weiß gipfelnde Bergregionen der Himalajas und einige der heiligsten Orte der Hindus.

Westlicher Tourismus hat das Bundesland bisher wenig erschlossen, hauptsächlich Pilger auf den Pfaden des Hinduismus reisen den Ganges hinauf zu seinen hier in Garhwal als heilig verehrten Quellen. Die Quellflüsse des Ganges, die Alaknanda und die Bhagirathi vereinigen sich in Devprayag und erheben den kleinen Ort zu einer wichtigen hinduistischen Pilgerstätte mit den typischen, ins felsige Ufer geschlagenen Treppen zum heiligen Fluss. Wer in den Ganges eintauchen und die befreiende, der Legende nach heilende Wirkung seines Wassers spüren möchte, kann das hier noch unbedenklich tun – denn so nah an seinem Ursprung im Himalaja ist es noch klar und unbelastet. Wohnen Sie einer hinduistischen Reinigung-Zeremonie in Gangotri bei oder besuchen Sie eine der vielen Yogaschulen der Region für eine kurze Unterweisung oder ein mehrtägiges Retreat, lassen Sie sich nach ayurvedischer Tradition in einem luxuriösen Ashram in Rishikesh verwöhnen oder folgen Sie mit uns den Pfaden entlang der Alpweiden, durch Tannen- und Birkenwald zu beeindruckenden Aussichtspunkten der Himalayas.

Auch Garhwal und Kumaon leben von der Vielfalt der Landschaft und der Kultur und Sprache der Bevölkerung, wie so viele Regionen in Indien, Nepal, Tibet oder der Mongolei. Kumaon brachte zum Beispiel einige übermächtig scheinende und von den britischen Kolonialherren ehrfürchtig beobachtete Krieger hervor, dass Kumaon-Regiment unter indischer Herrschaft ist bis heute ob des Mutes und der Ehre seiner Soldaten bekannt.

In den Ortschaften und auf den Wegen begegnet man hingegen freundlichen Blicken und lächelnden Gesichtern und kann als Reisender die ausgeprägte Gastfreundschaft der Menschen genießen. Wir erbauen auch Ihre Brücke in die faszinierende Stadt Rishikesh, in der sich historische und moderne Tempel an das Ufer des Ganges schmiegen, wir ermöglichen auf Wunsch den Kontakt zu hinduistischen Yogis die Sie unterweisen und zu traditionellen Yogaschulen und zusammen laufen wir mit den Schäfern der Bharal-Schafherden  über die satt grünen oder frühlingsbunt erblühten, alpinen Weiden. Erleben Sie verantwortungsbewussten und nachhaltigen Tourismus in Kooperation mit den Dorfgemeinschaften des Himalaya, die alpine Flora und Fauna in ihrer Vielfalt und die bunte Ehrerbietung der Hindus an ihre Götter.

Beste Reisezeit für Uttarakhand

In Uttarakhand herrscht im Sommer etwa ab Juni der Monsun und sorgt für sehr viel Niederschlag, so dass man die Monate von Juni bis September als Reisezeitfenster meiden sollte. Für Trekking und Aufstiege in große Höhen ist auch die kalte Jahreszeit nicht optimal, grundsätzlich kann man über den Winter aber durchaus auf einer Reise Uttarakhand entdecken und die Schönheit der unberührten Landschaft bewundern. Absolut ideal und für alle Reise-Vorhaben sehr gut geeignet ist der Frühling, von Ende Januar bis Mai kann man dem Erwachen der Natur beiwohnen, der Landbevölkerung in den Niederungen bei der Aussaat zusehen und alle Trekkingsstrecken nutzen. Die Monate Oktober und November sind für Reisen durchaus ebenfalls empfehlenswert, der Monsun hat das Land verlassen und hinterlässt üppiges Grün.

Uttarakhand in Kürze

Lage Im Norden Indiens im Himalaja, mit südlicher und westlicher Grenze zu den Bundesländern Himachal Pradesh und Uttar Pradesh, westliche Grenze zu Nepal, nördliche Grenze zu Tibet (Volksrepublik China).
Fläche 53.483 km²
Bevölkerung 10.086.292/ 189 pro km² (2011)
Hauptstadt Dehradun
Distrikte 13: Dehradun, Haridwar, Tehri Garhwal, Uttarkashi, Chamoli, Pauri Garhwal, Rudraprayag (Division Garhwal) sowie Almora, Bageshwar, Champawat, Nainital, Pithoragarh, Udham Singh Nagar (Division Kumaon)
Topografie Im Süden liegt die Gangesebene auf einer Höhe von nur 300-400 m ü. NHN, nach Norden hin erhebt sich das Land dann über die Ausläufer des Himalaya bis hin zum Gipfel des Nanda Devi mit 7816 Metern Höhe.
Vegetation Subtropische Vegetation in der Gangesebene, die sich entsprechend des Höhenaufstiegs bis hin zur alpinen Vegetation verändert. Entsprechend breite Pflanzenvielfalt: subtropische Gehölze, Bambus, Farn, Orchideen und Magnolien, Mischwälder aus Buchen, Eichen und Kastanien, auch Rhododendren. In den Tälern der mittleren Höhe eine beeindruckende Zahl an Blumen, bis zu 1000 verschiedene Spezies blühen zeitgleich. Auf großer Höhe breite Vielfalt an alpinen (Heil-)kräutern und Gräsern.
Tierwelt So breit wie die Vegetationsvielfalt ist auch die Vielfalt der Tierwelt: von Elefant, Nashorn, Bären und Tigern in den Niederungen (welche nur noch in Schutzgebieten anzutreffen sind) über eine erstaunlich hohe Zahl an Vogelarten die Ornithologen begeistern wird, bis hin zum Vorkommen von Schneeleoparden, Yaks und vielen verschiedenen Schaf- und Ziegenarten auf den Höhen. Außerdem Reptilien, Amphibien und Insekten in großer Zahl.
Klima Subtropisches Kontinentalklima mit Sommermonsun.
Temperatur Höchstwerte ganzjährig zwischen 28 und 35 °C, nachts Abkühlung bis auf 18 °C. Pro 100 m Höhenaufstieg muss mit einer Verringerung der Temperatur um etwa 0,5 bis 1 °C gerechnet werden.
Niederschlag Insgesamt über 2000 mm Niederschlag pro Jahr, davon 80 % in den Monaten des Monsun von Juni bis Mitte Oktober.
Sprachen Hindi (fast 90 %) mit Kumaoni und Garhwali als wichtigsten Dialekten, Urdu, Panjabi, Bengali, Nepali.
Ethnien In den Niederungen und den Mittelgebirgen leben hauptsächlich Angehörige der höheren hinduistischen Kasten, Brahmanen und Rajputen. In den Hochgebirgen dagegen findet sich eine Vielzahl an Volksstämmen die zu den Bothia und Lepcha gezählt werden und die buddhistischen Glaubens sind. Außerdem leben in Uttarakhand Nachfahren pakistanischer Volksstämme sowie Bengalen und Nepalesen.
Religionen Vor allem Hinduismus (85 %), 12 % Islam, 2,5 % Sikhs.
Wirtschaft Die Bevölkerung betreibt zum überwiegenden Teil Landwirtschaft und Viehzucht, deckt damit aber aufgrund der schwierigen Bedingungen hauptsächlich den Eigenbedarf. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle.
Anreise Ab Delhi mit der Bahn und im Fahrzeug.
Visa / Einreisebewilligung Für die Einreise nach Indien werden der mindestens noch sechs Monate gültige Reisepass sowie ein Visum benötig.
Impfungen Neben den Standard-Impfungen wird Impfschutz gegen Hepatitis, Typhus, Tollwut, Meningokokken Meningitis und japanische Enzephalitis empfohlen.

Völker und Religionen

Die Bevölkerung Uttarakhands ist im Vergleich mit manch anderem Landstrich im Himalaja ethnisch recht einheitlich. An der Küste und in den Mittelgebirgen leben vor allem Brahmanen und Rajputen, also Hindus der oberen Kasten, außerdem einige Bengalen und Punjabi die schon kurz nach Ende der britischen Besatzung eingewandert sind. Erst in den Hochgebirgen findet sich das typische Minoritätenmosaik aus vielen kleinen Volksstämmen mit tibetischer und nepalesischer Abstammung. Entsprechend ihrer jeweiligen Stammesgeschichte ist auch die religiöse Zugehörigkeit der Menschen: fast 85 % der Bevölkerung sind praktizierende Hindus, die aus dem Punjab stammenden Menschen sind häufig muslimischen Glaubens. In den Hochgebirgen stößt man auf gläubige Buddhisten, wobei auch deren Religion häufig von hinduistischen Einflüssen durchzogen ist. Sehr selten wird der „reine“ tibetische Buddhismus praktiziert, genauso wie es nur wenige kleine Stämme gibt, die dem Schamanismus zuzuordnen sind. Da in Uttarakhand wichtige hinduistische Pilgerorte liegen (vor allem die Quellflüsse des Ganges sind heilig) ist der Hinduismus auch in der Landschaft prägnant vertreten. Als wichtige hinduistische Pilgerorte auf dem Gebiet von Uttarakhand sind wohl vor allem Devprayak und Gangotri zu nennen – sehr empfehlenswerte Stationen während ihres Aufenthaltes.

Nahrung

Die Versorgung mit Nahrungsmitteln in Uttarakhand ist dank des zuverlässigen Imports von Obst und Gemüse heute ganzjährig vielfältiger als zu den Zeiten, zu denen sich die Bevölkerung ausschließlich von den von ihr erwirtschafteten Feldfrüchten ernährte. Grundnahrungsmittel ist hier, wie auch im Rest Indiens, auf jeden Fall Reis, der gern als Curry mit verschiedenen Zutaten zubereitet wird. Auch findet man in den Töpfen Uttarakhands den typisch indischen Eintopf aus Hülsenfrüchten, den Dhal. Überall in den Straßen der Städte sind kleine Garküchen scheinbar immer geöffnet, an denen man eine Haupt- oder Zwischenmahlzeit günstig erwerben kann. Besonders im Spätsommer ist das Angebot erntefrischer Südfrüchte wie Orangen und Mangos sehr verlockend. Wichtig ist aber, kein ungeschältes oder ungekochtes Obst und Gemüse zu verzehren - häufig reagiert das Magen-Darm-System westlicher Urlauber auf hier vollkommen normale Bakterien recht empfindlich. Da Uttarakhand überwiegend hinduistisch geprägt ist, findet sich übrigens relativ wenig Fleisch auf dem Speiseplan der Menschen. In Hotels und Restaurants bekommt man es aber, und auch das Angebot auf unseren Reisen richtet sich ganz nach Ihren persönlichen Wünschen. 

Tier- und Pflanzenwelt

Ein Indien Urlaub in Uttarakhand und erst recht eine Trekkingtour durch seine unberührten Landschaften lassen das Herz eines jeden Tier- und Pflanzenfreundes höher schlagen. Die Vielfältigkeit der Arten an Bäumen, Blumen, Farnen, Gräsern, Insekten, Säugetieren und Vögeln scheint grenzenlos und mit jedem Schritt entdeckt man eine neue Welt. Die im Frühling bunt erblühenden Orchideen in den tief gelegenen Wäldern, aber auch die Blumenwiesen in den Tälern der Mittelgebirge sind berauschend schön und der Duft von unzähligen Blüten komplettiert den Genuss. Überall begegnen den Reisenden bunte Schmetterlinge, in den Hügeln ziehen vereinzelte Hirten mit ihren Herden umher und in den Nationalparks hat man die Chance, vom Aussterben bedrohte Tierarten beobachten zu können.

Nationalparks und Naturreservate

Der Jim Corbett National Park im Nainital district im südlichen Uttarakhand wurde bereits 1936 gegründet, was seine rund 520 km² Fläche zum ältesten Schutzgebiets überhaupt in Indien macht. Hier trifft man noch auf Populationen des bengalischen Tigers und des indischen Leopards und kann mit ein wenig Glück eine Herde asiatischer Elefanten beobachten. Außerdem leben hier Rhesusaffen, der niedliche Fleckenmusang Paradoxurus hermaphroditus und Kragen-sowie Lippenbären, der indische Mungo, Rohrkatzen, Axishirsche, Sambalhirsche, Nilgauantilopen und viele mehr. Sogar Sumpfkrokodile sind vertreten, neben 580 verschiedenen Vogelarten.
Angrenzend und mit 820 km² Fläche noch um mehr als ein Drittel größer liegt der Rajaji Nationalpark. Er umschließt die Shivalik-Hügellandschaft und beherbergt in den verschiedenen Vegetationszonen seines Schutzgebiets eine ähnliche Flora und Fauna wie der Jim Corbett Nationalpark. Hier lebt eine der größten bekannten Populationen asiatischer Elefanten.

Auch das Tal der Blumen – The Valley of Flowers gehört zu den geschützten Gebieten. Es erstreckt sich über drei Vegetationszonen und beherbergt dichte Wälder mit ganz typischer Vegetation, aber auch mit außergewöhnlich seltenen Bäumen wie dem Himalaja-Ahorn Acer caesium. Außerdem findet der Pflanzenfreund noch 500 verschiedene Blumenarten (allein 62 verschiedene Asterngewächse), unzählige niedriger entwickelte Pflanzenarten und verschiedene Heilkräuter, von denen einige ausschließlich hier gefunden wurden. Regelmäßig wird im Tal der Blumen nach weiteren Neuentdeckungen gesucht und Wissenschaftler aus aller Welt forschen intensiv an den Möglichkeiten, die die Nutzung der Heilkräuter auf der westlichen Medizin bietet. Besucher werden empfangen vom Duft wilder Rosen und wilder Erdbeeren, die die Pfade säumen. Natürlich genießen auch die Tiere den Schutz der Region, hier leben 13 vom Aussterben bedrohte Säugetierarten wie der Himalaja-Schwarzbär Ursus thibetanus oder das himalayische Moschus-Reh Moschus lecogaster.

Unweit des Tals der Blumen liegt das gleichnamige Schutzgebiet des Nanda Devi National Park, das nicht nur diesen Berg, sondern in seinem Umland rund 70 weitere Gipfel einschließt. Ein Treck in dieses Schutzgebiet ist allerdings immer dem Risiko unterworfen, das aktuelle Schutzentscheidungen zum Beispiel die Querung eines bestimmten Passes unterbinden und die Route entsprechend variiert werden muss. Die Biodiversität der Region, die unvergleichlich schönen Panoramen und die berauschende Bergsicht machen den Versuch aber in jedem Fall lohnenswert!

Bergwelt und Trekking

Die Bergwelt Uttarakhands besticht vor allem durch ihre unberührte Schönheit. Hier gibt es keinen Bergbau, es siedeln nur sehr wenige Menschen und sogar Viehhirten sind eher selten anzutreffen. Von den sanften, üppig grünen und von bunten Blumen gesprenkelten Hügelkuppen hat man in alle Richtungen einen berauschend schönen Ausblick, im Norden immer vor der beeindruckenden Kulisse der weißen Bergriesen der Himalajas.

Physische Herausforderung Bezeichnung und Gebiet des Treks Maximale Höhe Dauer Art der Unterbringung Hinweise/Beschreibung
TREKKING 3600 – 4800 Meter
mäßig bis anspruchsvoll Nanda Devi East Base Camp 4200 Meter 14 Tage Zelt Dieser Treck durchquert das Milam-Tal. Der Fluss Milam und auch der Fluss Pindar werden vom gleichnamigen Gletscher gespeist, der an den Abhängen der Gipfel Kohli und Trishul entstand. Die Strecke zum Basecamp am Mt. Nanda Devi East eröffnet den wunderbaren Panoramablick auf dessen Ostseite. Vorerfahrung im Trekking auf großer Höhe muss vorausgesetzt werden.
mäßig bis anspruchsvoll Die Quelle des Ganges 4500 Meter 9 Tage Berghütten, Zelt Ein angenehmer, nur mäßig anspruchsvoller Trek zur Quelle des Ganges. Der Aufstieg zum Tapovan allerdings ist dann durchaus herausfordernd. Vor Erfahrung im Trekking auf großer Höhe muss vorausgesetzt werden.
Bergsteigen oberhalb von 5600 Metern
mäßig Mt.Baljuri Kumaon 5922 Meter 12 Tage Zelt Trek über Loharkhet - Dhakuri - Khati - Dwali - Base Camp und Versuch der Gipfelbesteigung. Genießen Sie den Blick auf die Gipfel des Nanda Khat, Changuch und Nada Kot, Passüberquerung Longstaff Col und Nanda Devi East.
mäßig Mt. RontiGarhwal 6063 Meter 12 Tage Zelt Trek über Debal – Sutol – Sitel - Homakund (BC) - Ronti , Versuch der Gipfelbesteigung über den Ronti-Sattel. Genießen Sie den Blick auf die Gipfel Trishul, Nanda Ghunti, Neelkanth, Chaukhamba und Kedarnath.

Geschichte

Uttarakhand ist ein sehr junger Bundesstaat der Republik Indien, welcher erst im Jahr 2000 durch Abspaltung des Gebiets von Uttar Pradesh entstand und zunächst (bis 2006) unter dem Namen Uttaranchal geführt wurde. Aktueller Regierungssitz ist Dehradun, die Stadt liegt in der Division Gharwal auf einer durchschnittlichen Höhe von 680 m ü. NHN. Historisch betrachtet lagen in dem Gebiet über viele Jahrhunderte die beiden friedliebenden Königreiche Kumaon und Garhwal, bis Ende des 18./Anfang des 19. Jahrhunderts zunächst die nepalesischen Gurkha und dann die Briten in die Region eindrangen und das Territorium unter ihre Herrschaft stellten.

Wirtschaft

Wie in vielen Himalayaregionen üblich betreibt ein Großteil der Bevölkerung Landwirtschaft, deckt damit allerdings fast ausschließlich den Eigenbedarf. In den niedrigeren Regionen kann Reis angebaut werden, in höheren Lagen gedeihen Kartoffeln, Hirse, Gemüse und Äpfel. Viehzucht gibt es vor allem im Hochgebirge innerhalb der kleinen Siedlungen indigener Stämme, auch diese dient vordergründig der Selbstversorgung. Der Tourismus stellt für Uttarakhand allerdings durchaus eine respektable Einnahmequelle dar, denn neben wenigen westlichen Touristen strömt eine verhältnismäßig große Zahl hinduistischer Pilger in die Region um entlang des Ganges, am Ort seines Zusammenflusses in Devprayag vorbei, seine Quellflüsse hinauf bis zu seinem Ursprung zu pilgern und sich zeremoniellen zu reinigen. Die Regierung Uttarakhands betreibt auf nachhaltige Weise eine Förderung dieses Tourismus und sorgt für die Einbindung der Bevölkerung und den Schutz der Landschaften.

Festtagskalender

In Uttarakhand werden die hinduistischen und buddhistischen Feste und Feiertage mit ihren jeweiligen Riten und Traditionen begangen. Diese richten sich kalendarisch nach dem Mondzyklus, weshalb sie in jedem Jahr auf unterschiedliche Daten fallen. Aufgrund eines verhältnismäßig hohen Anteils an Moslems in der Bevölkerung finden auch an hohen muslimischen Feiertagen entsprechende Veranstaltungen statt. Besonders reizvoll für Touristen sind aber sicherlich die hinduistischen Feierlichkeiten, wobei diese aufgrund der vielen heiligen Stätten im Bundesland fast ganzjährig zu beobachten sind – insbesondere die Waschungszeremonien am Ufer des Ganges bzw. seiner Quellflüsse Alaknanda und Bhagirathi sind heilig und erheben selbst den, der nur zusieht. Wir beraten Sie gern zur Teilnahme an hinduistischen Zeremonien oder buddhistischen Feierlichkeiten während ihres Reisezeitfensters!

Page Tags Tags: Garhwal, Kumaon, indischer, Himalaja, Trekking, Wanderreisen, Trekkingreisen, Kulturreisen, Nanda Devi, Jim Corbett Nationalpark, Gangesquellen